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Satzung des Vereins „Freunde und Förderer der Gräflichen Sammlungen Schloss Erbach e.V.“

§ 1 Name und Sitz

Der Verein trägt den Namen „Freunde und Förderer der Gräflichen Sammlungen Schloss Erbach“ und hat seinen Sitz in Erbach. Der Verein soll in das Vereinsregister eingetragen werden. Nach der Eintragung in das Vereinsregister, die vom Vorstand herbeizuführen ist, führt der Verein im Namen den Zusatz „e.V.".
 

§ 2 Zweck und Ziel

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

Zweck des Vereins ist die Förderung der Gräflichen Sammlungen Schloss Erbach. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch:

  • Förderung und Nutzung der Gräflichen Sammlungen und des Erbacher Schlosses als kulturhistorisches Denkmalensemble
  • Die Steigerung des Bekanntheitsgrades der Gräflichen Sammlungen Schloss Erbach durch Unterstützung von Veranstaltungen wie z.B. Sonderausstellungen, Vorträge, Konzerte und entsprechende Öffentlichkeitsarbeit.
  • Die finanzielle Unterstützung von möglichen Ankäufen und Restaurierun­gen von Sammlungsobjekten
  • Die Unterstützung von Projekten im Führungsbereich

Die Erfüllung seines Vereinszweckes erfolgt aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden. Mit­tel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln der Körperschaft.

Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

Der Verein darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigen.


Die Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten in Hessen und die Betriebsgesellschaft Schloss Erbach gGmbH weisen in geeigneter Form im Museum sowie in Veröffentlichungen auf die Fördermaßnahmen des Vereins hin. 

§ 3 Eintritt von Mitgliedern

Mitglied des Vereins kann werden, wer sich dem Zweck und dem Ziel gemäß § 2 ver­bunden fühlt. Bei Jugendlichen unter 18 Jahren ist das Einverständnis der Eltern erfor­derlich.

Dem Verein können natürliche und juristische Personen angehören.

Die Mitgliedschaft wird durch schriftliche Beitrittserklärung und deren Annahme durch den Vorstand erworben.

Dem Verein können Ehrenmitglieder angehören, die sich besondere Verdienste um den Förderverein erworben haben. Sie werden von der Mitgliederversammlung auf Vorschlag des Vorstandes mit Zweidrittelmehrheit zum Ehrenmitglied ernannt.

Sämtliche Mitglieder haben je eine Stimme in der Mitgliederversammlung. 

§ 4 Austritt von Mitgliedern

Die Mitgliedschaft erlischt durch schriftliche Austrittserklärung, die für das Ende eines Geschäfts­jahres zulässig ist. 

§ 5 Ausschluss von Mitgliedern

Mitglieder, die das Ansehen und die Interessen des Fördervereins schädigen oder ihren rechtlichen Verpflichtungen nicht nachkommen, können durch Vorstandsbe­schluss mit Zweidrittelmehrheit ausgeschlossen werden. Bevor der Ausschluss wirksam wird, ist das betroffene Mitglied vom Vorstand zu hören. Solange ruht die Mitgliedschaft. Das ausgeschlossene Mitglied kann hiergegen die Mitglieder­versammlung anrufen. 

§ 6 Mitgliedsbeitrag

Die Mitglieder leisten Jahresbeiträge. Der Mindest-Mitgliedsbeitrag wird von der Mit­gliederversammlung beschlossen. Im übrigen bleibt die Beitragsleistung der Selbstein­schätzung der Mitglieder überlassen. Die Mitglieder sollen bei ihrem Eintritt den Jah­resbeitrag, den sie zu leisten bereit sind, bekannt geben. Für juristische Personen beträgt der jährliche Beitrag das Dreifache des Mindestbeitrages. Ausnahmen können vom Vorstand ent­schieden werden.

Der jährliche Betrag ist bis spätestens 15. 1. d. J. zu entrichten.

Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet wer­den. Die Mitglieder erhalten in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine Zuwendun­gen aus Mitteln des Vereins. 

§ 7 Organe und Einrichtungen

Organe des Vereins sind der Vorstand und die Mitgliederversammlung.

Für eine fachliche Beratung kann der Vorstand Beiräte einsetzen. Er beruft ihre Mit­glieder und bestimmt den Umfang ihrer Tätigkeit. Auf Beschluss des Vorstan­des kön­nen weitere organisatorische Einrichtungen, insbesondere Ausschüsse mit besonderen Aufgaben, ge­schaffen werden. 

§ 8 Vorstand

Der Vorstand besteht aus dem/der Vorsitzenden, seinem/seiner Stellvertreter/in, dem/der Schatzmeister/in und dem/der Schriftführer/in und bis zu 4 Beisitzern.


Der/die Geschäftsführer/in und/oder sein/e Stellvertreter/in der Betriebsgesell­schaft Schloss Erbach gGmbH nehmen beratend – ohne Stimmrecht – an den Vorstandssit­zungen teil.

Zur rechtsgültigen Vertretung des Vereins ist der/die 1. Vorsitzende/r oder der/die 2. Vorsitzende/r in Gemeinschaft mit einem weiteren Vorstandsmitglied berechtigt.

Im Innenverhältnis gilt, dass der/die 2. Vorsitzende/r nur bei Verhinderung des/der 1. Vorsitzenden zur Vertretung berechtigt ist.

Die Beschlussfassung im Vorstand erfolgt mit einfacher Stimmenmehrheit. Bei Stim­mengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.

Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn einer der beiden Vorsitzenden und mindes­tens die Hälfte der übrigen Mitglieder anwesend sind.

In dringenden Fällen kann er Beschlüsse durch schriftliche Stimmabgabe seiner Mit­glieder fassen.

Die Wahl des Vorstandes erfolgt durch die Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren. Der Vorstand bleibt jedoch auch nach Ablauf der Amtszeit solange im Amt, bis ein neuer Vorstand gewählt ist. Scheidet ein Vorstandsmitglied vor Ablauf der Amtszeit aus, so ist der Vorstand berechtigt, für die restliche Amtsdauer einen Nach­folger zu wählen.

Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte. Er erstellt jährlich einen Rechenschaftsbe­richt. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Der Jahresabschluss (Vermögens-, Aufwands- und Ertragsrechnung) ist vom Vorsitzen­den des Vorstandes und vom Schatzmeister gemeinsam zu erstellen.

Der Vorstand verwaltet das Vermögen des Vereins und entscheidet insbesondere über
 

  1. die Vergabe von Mitteln
  2. die Vorbereitung einer Satzungsänderung, einer Zweckänderung oder ei­ner be­absichtigten Auflösung des Vereins,
  3. die Vorschläge zur Ernennung zum Ehrenmitglied durch die Mitgliederversamm­lung.

Der Vorstand führt die Geschäfte ehrenamtlich. Nachgewiesene notwendige Aufwen­dungen können auf Antrag erstattet werden. Er gibt sich eine Geschäftsord­nung, die von der Mitgliederversammlung bestätigt werden muss. 

§ 9 Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung nimmt den Jahresbericht und die Rechenschaftslegung des Vorstandes entgegen. Sie erteilt dem Vorstand Entlastung. Sie wählt den Vorstand. Sie ist zuständig für Beschlüsse über Satzungsänderungen und eine etwaige Auflösung des Vereins. Der Jahresabschluss wird von zwei Kassenprüfern geprüft, die von der Mitgliederversammlung für die Dauer von jeweils einem Jahr gewählt werden.

Die Mitgliederversammlung wird mindestens einmal im Jahr vom Vorsitzenden des Vorstandes, bei dessen/deren Verhinderung vom/von der Stellvertreter/in, durch einfachen Brief einberufen. Die Einladung ist mindestens 14 Tage vorher unter Angabe der Tagesordnung an die dem Verein bisher bekannten Adressen der Mitglieder zu versenden.

Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist von dem Vorsitzenden binnen vier Wochen einzuberufen, wenn der Vorstand oder mindestens ein fünftel aller Mitglieder des Vereins unter Angabe der Beratungsgegenstände diese beantragt.

Die Mitgliederversammlung wird vom/von der Vorstandsvorsitzenden, bei dessen/de­ren Verhinderung vom/von der Stellvertreter/in, geleitet. Ist auch dieser/diese verhin­dert, wählt die Mitgliederversammlung eine/n Versammlungsleiter/in.

Beschlussfähig ist jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung. Be­schlussfassung der Mitgliederversammlung erfolgt mit einfacher Mehrheit der abgege­benen Stimmen, ausgenommen bei der Änderung des Vereinszweckes, bei der Sat­zungsänderung und bei einem Antrag auf Auflösung des Vereins, für die eine Zweidrit­telmehrheit erforderlich sind.

Wahlen erfolgen mit Aussprache und geheim. Auf einstimmigen Beschluss der Mitglie­derversammlung kann offen gewählt werden. Gewählt ist, wer die Mehr­heit der abge­gebenen Stimmen auf sich vereinigt; Stimmenthaltungen werden nicht gezählt. Bei Stimmen­gleichheit erfolgt eine Stichwahl. Bei nochmaliger Stimmengleichheit ent­scheidet das Los.

Außer den durch Gesetz allgemein zugewiesenen Aufgaben steht der Mitgliederver­sammlung insbesondere die Beschlussfassung in folgenden Angelegenheiten zu:
 

  • Wahl des Vorstandes
  • Vorzeitige Abberufung von Mitgliedern des Vorstandes aus wichtigem Grund
  • Entlastung des Vorstandes
  • Änderung der Satzung, insbesondere durch Änderung des Vereinszweckes
  • Auflösung des Vereins
  • Festsetzung des Mitgliederbeitrages

Anträge an die Mitgliederversammlung sind spätestens eine Woche vor der Mitglieder­versammlung schriftlich an den Vorstand zu stellen. Durch Beschluss der Mitglieder­versammlung kann die vom Vorstand festgelegte Tagesordnung mit der Mehrheit von 2/3 der anwesenden bzw. vertretenen Mitgliedern geändert und ergänzt werden, jedoch mit Ausnahme von Anträgen auf Satzungsänderung und Vorstandwahlen.

Zum Ausschluss von Mitgliedern und zu Satzungsänderungen ist eine Mehrheit von 2/3 der abgegebenen Stimmen erforderlich.

Der/die Geschäftsführer/in und/oder sein/e Stellvertreter/in der Betriebsgesell­schaft Schloss Erbach gGmbH sind berechtigt, ohne Stimm­recht an der Mitgliederversamm­lung teilzunehmen. 

§ 10 Niederschrift

Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift anzuferti­gen, die vom/von der Versammlungsleiter/in und dem Schriftführer/in zu unter­zeichnen ist.

Den Mitgliedern ist auf Verlangen Einsicht zu gewähren. 

§ 11 Auflösung des Vereins

Die Auflösung des Vereins erfolgt durch Beschluss der Mitgliederversammlung. Die zu diesem Zweck einberufene Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte der Vereinsmitglieder erschienen ist.

Ist sie nicht beschlussfähig, so ist innerhalb eines Monats eine zweite Mitgliederver­sammlung einzuberufen. Diese kann dann über die Auflösung des Vereins ohne Rück­sicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschließen.

Der Auflösungsbeschluss bedarf einer Mehrheit von 2/3 der gültig abgegebenen Stim­men.

Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Ver­mögen des Vereins an die Betriebsgesellschaft Schloss Erbach gGmbH, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke im Zu­sammenhang mit den Gräflichen Sammlungen Schloss Erbach zu verwenden hat. 

§ 12 Inkrafttreten – Schlussbestimmungen

Sofern vom Amtsgericht oder dem Finanzamt Teile der Satzung beanstandet werden, ist der Vorstand er­mächtigt, diese zur Behebung der Beanstandungen abzuändern.

Die vorstehende Satzung wurde von der Gründungsversammlung am 12.03.2009 be­schlossen. Sie tritt in Kraft, sobald der Verein in das Vereinsregister beim Amtsgericht Darmstadt eingetragen ist.

Sollten Teile dieser Satzung, aus welchen Gründen auch immer, ungültig werden, so ändert dies nichts an der Gültigkeit und dem Fortbestand aller übrigen Teile dieser Satzung.